Montag, 25. Juni 2012

Die Brennende Stadt - Infos und Artwork

Wer meine Posts immer mal wieder verfolgt wird wissen, dass ich schon seit geraumer Zeit an einem großen Projekt mit dem Titel " Die Brennende Stadt" sitze. Im Grunde geht es darin um ein Mädchen namens Alexis - und sie ist in großen Schwierigkeit. Wesentlich größere Schwierigkeiten als Anthony und Miranda. Größer als alle Probleme in denen je einer meiner Protagonisten steckte.

Die Brennende Stadt ist deshalb von so zentraler Bedeutung für mich, weil alle Fäden der Mythologie hinter meinen Geschichten dort zusammenlaufen - man könnte sie als eine Art Metaplot bezeichnen, der fast alle meine Kreationen verbindet (mit sehr wenigen Ausnahmen wie zum Beispiel "Die letzte Zuflucht" - nachzulesen in "Weltentor Science Fiction 2" aus dem NOEL-Verlag oder "Der Dunkle Fluss" in der Anthologie "Styx. Fluss der Toten" des Luzifer-Verlags) - "Die Katze und das Projekt Omega" hängt über mehrere Ecken mit drin, Liandras Tagebuch (Teil 1 befindet sich hier im Blog) ist so etwas wie ein Prolog für die brennende Stadt und auch andere Geschichten wie "Die Anhalterin in Schwarz" (kommt noch als Graphic Novel), "Fremdes Land" (wird irgendwann sicher hier veröffentlicht), "Die Wahrsagerin" (hier im Blog), "Erinnerung" (werde ich noch hier posten) und "Die Göttin der Grauen" (hier im Blog) gehören zum größeren Ganzen. Die Grundzüge der Geschichte gehen wohl auf meine Kindheit zurück und haben sich seit dem immer weiterentwickelt. Ich freue mich schon sehr darauf diese, für mich bedeutende, Geschichte vorzustellen.

Nachdem ich meiner Partnerin Maja Vallazza ein paar Textauszüge, das Konzept und die Kapiteleinteilung der brennenden Stadt schilderte, bat sie mich, Zeichnungen zu den Charakteren anfertigen zu dürfen. Was für eine Frage - natürlich war ich von der Idee sofort begeistert. Ihr Zeichenstil passt sehr gut zu meinen Vorstellungen der Charaktere und es hätte noch kein Bild gegeben, das nicht den Geist des Textes eingefangen hätte.

Erste Ergebnisse liegen schon vor und sind meiner Meinung nach wirklich sehr gut gelungen. Ich möchte euch nun ein erstes Bild vorstellen. Darin zu sehen sind Alexis und Lexia (die beiden Protagonisten der Geschichte), sowie die mysteriöse brennende Stadt im Hintergrund (auch wenn sie hier noch nicht brennt).

Ich hoffe das Bild gefällt euch - Anmerkungen sind wie immer willkommen.

Freitag, 22. Juni 2012

Maja Vallazza auf Deviant Art

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt Neuigkeiten: Maja Vallazza, meine Partnerin, unterhält seit Kurzem einen Deviant Art Account. Wie regelmäßige Besucher dieses Blogs sicher wissen, ist Maja zum Einen damit beschäftigt Zeichnungen von Charakteren/Szenen aus meinen Geschichten aufs digitale Papier zu bringen (Anthony, Miranda, Lexia, ...) und zum Anderen arbeitet sie mit mir an einer Graphic Novel (Liandras Tagebuch). 
Zwar gibt es auf DA noch nicht so viele Bilder von ihr zu bestaunen (zum Zeiptunk als diese Worte niergeschreiben wurden waren es 4 Bilder), aber das bisher einsehbare Material ist von hoher Qualität! Wem also gefallen hat was er oder sie auf meinem Blog von Majas Arbeiten gesehen hat, sollte auf jeden Fall mal bei ihr auf Deviant Art vorbeischauen - und mehr Bilder folgen bald (tatsächlich zeichnet sie gerade in diesem Augenblick) - das nächste Werk wird mit dem Prolog zur Katze zu tun haben. Man darf also schon gespannt sein!

Hier der Link zu Majas Deviant Art Profil:
http://airikanda.deviantart.com/

Ich mache mich jetzt mal auf ins Wochenende um neue Texte vorzubereiten :)

LG,
Dan

Mittwoch, 20. Juni 2012

"Die Katze und das Projekt Omega" - Bonuskapitel

Nun ist mein Buch "Die Katze und das Projekt Omega" schon ein knappes halbes Jahr auf dem Markt und ein gewisser Fundus an Feedback hat sich bei mir angesammelt.
Wie bei fast allen künstlerischen Unternehmungen (sei es Musik oder eben die Schriftstellerei), wurde wesentlich mehr Material produziert als im endgültigen Werk eingeflochten werden konnte.
Dies hat weniger mit der Qualität des Materials als viel mehr mit äußere Umständen zu tun. Die harte Realität ist, dass ein Buch, welches eine gewisse Seitenzahl überschreitet, für Klein- und Kleinstverlage wirtschjaftlich nicht mehr rentabel ist. "Die Katze" ist dabei keine Ausnahme - eine grobe Schätzung meinerseits ist, dass für jede Seite im tatsächlich veröffentlichten Werk eine halbe bis dreiviertel Seite an Zusatzmaterial existiert, welches nie veröffentlich wurde um die Seitenanzahl möglichst niedrig zu halten (grob gesprochen hätte der Roman mit all den von mir geplanten Inhalten um die 500 Normseiten gehabt).
Das ist sehr schade, da ich glaube, dass der Leser von mehr Informationen profitieren kann und der Spaß am Werk mit zunehmender Komplexität der Geschichte steigt - und Komplexität geht immer verloren wenn man den unerfreuliche Kompromiss der Realität eingehen muss.
Aus diese Grunde habe ich mich entschlossen in unregelmäßigen Abständen "Bonuskapitel" zur Katze in diesem Blog online zu stellen. Diese tragen wesentlich zum Verständnis der Geschichte bei und bereichern sie um einige Facetten die im Manuskript und der endgültigen Veröffentlichung der Schere zum Opfer fielen.
Wie viele Kapitel werden es schlussendlich werden? Ich weiß es nicht. Sinnvoll wären wohl 4-5 um die wesentlichen Stellen des Buches mit dem "verlorenen" Material aufzuwerten.
Aus vielen Gründen kann ich die schon bestehenden Kapitel der Katze nicht ändern, das Buch steht in der Form, wie es ist fest (zumindest für die nächsten 5 Jahre) - die Bonuskapitel ergänzen also nur, sie geben nicht völlig neue Bedeutung. Oder vielleicht doch? Das soll schlussendlich der Leser entscheiden.
Zuerst möchte ich mit dem Bonuskapitel ganz am Anfang beginnen. Es war eigentlich immer meine Intention ganz zu Beginn einen Prolog vorauszuschicken in dem wir dem Entdecker des Tetrakons in den 80er Jahren des 19. Jahrhudnerts begegnen - Sir Douglas. Dieses Kapitel ist außerordentlich lang (rund 35 Normseiten), also beinahe schon eine eigenständige Kurzgeschichte und wird als erstes auf dem Blog online gehen.
Man darf also gespant sein und ich hoffe die Leser werden den (zumindest von mir angenommenen) Mehrwert dieser Kapitel zu schätzen wissen. Alle Rechte der folgenden Bonuskapitel liegen also Autor natürlich ausschließlich bei mir. Ich stelle die Bonuskapitel hier gratis zum Lesen zur Verfügung, es ist ausdrücklich nicht erlaubt sie ganz oder teilweise (auch abgewandelt) in irgendeiner Form zu verwerten, außer ich gebe meine schriftliche Bestätigung dazu.
Wie immer gilt: Feedback wäre episch!

Samstag, 5. Mai 2012

"Liandras Tagebuch" - Intro

Vor langer Zeit hat es einmal eine Geschichte namens "Liandras Tagebuch" gegeben - diese war eine Art Intro zu einem längeren Roman von mir mit dem Titel "Die brennende Stadt". Meine Partnerin, Maja Vallazza, und ich, haben beschlossenen aus dieser kleinen Geschichte eine Graphic Novel zu machen. Majas Zeichnungen sind, wie immer, überwältigend gut. Natürlich ist dieser Prozess sehr zeitintensiv, jedes Bild braucht mindestens eine Woche, wenn nicht sogar zwei, um in einen präsentationsfähigen Zustand zu kommen.

Hier das Intro zu "Liandras Tagebuch" - der erste Teil folgt so schnell wie möglich :)

Ach ja - zur Vollansicht bitte auf das Bild klicken!!




Freitag, 20. April 2012

Rezension: Skulduggery Pleasant. Band 1. Der Gentleman mit der Feuerhand

Es ist ja schon wieder eine ganze Weile her, dass ich zum letzten Mal eine Rezension eines Buches auf meinen Blog gestellt habe. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, manche sind mir geschuldet, andere wiederum liegen weit außerhalb meines bescheidenen Einflussbereiches. Heute möchte ich auf jeden Fall ein neues Buch vorstellen – und zwar handelt es sich dabei um „Skulduggery Pleasant. Band 1. Der Gentleman mit der Feuerhand“ von Derek Landy aus dem Loewe Verlag (HarperCollins Children’s Books in der englischen Originalausgabe).
Wie kam ich überhaupt darauf? Eigentlich müsste man das Buch strenggenommen als „Frustkauf“ kategorisieren, war ich doch eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem. Als ich nicht fündig wurde ging ich noch an einer Buchhandlung vorbei und im Regal für Fantasy und Science Fiction hat mich dieses Cover angelacht.   

Hier ein Foto:


Als nächstes fand ich dann den Text auf der Rückseite ziemlich witzig – hat mich ein wenig an Douglas Adams oder Terry Pratchett erinnert – und da ich diese beiden Autoren quasi verehre, hab ich’s mir gekauft. 

Hier der Klappentext:

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Es ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und … er ist ein Skelett.
Als Stephanie Skulduggery das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird.
Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet …

ERSTER EINDRUCK:

Ich finde die Cover-Art des Buches einfach genial. Skulduggery ist sehr stylisch als wandelndes Skelett in Anzug und flammenden Händen. Als ich das sah, dachte ich sofort: Muss mehr erfahren!! Sehr schön ist auch, dass der Schriftzug „Skulduggery Pleasant“ leicht über das Papier hinaus erhaben ist, sich voluminös anfühlt. Weiß jetzt nicht, ob das wirklich wichtig ist, verleiht dem Buch aber eine gewisse „Wertigkeit“, auch wenn es sich nur um ein Taschenbuch handelt. Die Außenkanten sind in Orange eingefärbt – alles in allem hebt es sich von den anderen definitiv ab. Auf dem Buchrücken sieht man sofort eine dicke 1 prangen – es handelt sich also um den ersten Teil einer Reihe. Sowas finde ich persönlich immer gut, wenige Dinge sind schlimmer als eine gute Geschichte, die zu Ende geht. Schließlich und endlich war es aber der Text auf der Rückseite, der mich vollends davon überzeugte, das Buch zu kaufen. Dieser fängt ziemlich absurd-witzig an (was ich sehr mag), verrät aber gleich mal, dass die Geschichte unter Umständen auch recht spannend sein könnte. Welt voller Magie? Sehr gut! Mächtige Zauberer? Her damit! Böses, das nur darauf wartet zuzuschlagen? Ist gekauft!

DIE STORY:

Im Grunde genommen ist die Geschichte erstaunlich simpel und altbekannt. Wir haben die Protagonistin, Stephanie Edgley, zwölf Jahre alt und irgendwie eine Außenseiterin und seltsam -  der Autor bemüht sich überhaupt nach Leibeskräften dem Leser sofort klarzumachen, dass dieses Mädchen anders ist und nicht in die normale Welt passt. Foreshadowing mit dem Holzhammer sozusagen. Auch ihre Familie ist etwas komisch, vor allem ihr völlig zerstreuter Vater, der auch schon mal ohne Schuhe das Haus verlassen möchte.
Die Geschichte beginnt, als ihr Lieblingsonkel, ein Sonderling erster Klasse, überraschend sein Leben aushaucht. Besagter Onkel war Schriftsteller und schrieb über Monster, Blut und generell Dinge, die man Kindern eher weniger zum Lesen gibt. Stephanie, wie könnte es anders sein, liebt diese Bücher. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie den Großteil des Erbes zugesprochen bekommen hat und begegnet einem verkleideten Skulduggery Pleasant (generell ist es keine gute Idee sich den Menschen offen zu zeigen, wenn man ein wandelndes Skelett ist). Der Leser lernt recht schnell, dass Stephanie unglaublich dickköpfig ist und so kommt es, dass sie kurz darauf eine Nacht alleine im Haus ihres verstorbenen Onkels verbringt. Natürlich wird sie in der Nacht angegriffen und nur Skulduggerys Erscheinen bewahrt sie vor Schlimmerem. Er ist ein alter Freund ihres Onkels. Ein Magier. Und ein Skelett. Außerdem will er herausfinden, was mit dem guten Onkel wirklich geschah und ob der Tod so natürlich kam wie alle glauben. Stephanies Onkel war wohl im Besitz von etwas, das jemand gerne in seine Finger bekommen möchte. Stephanie, die, wir sind ja schon vorbereitet, selber recht ungewöhnlich ist, reagiert recht untypisch auf den Anblick eines wandelnden Skelettes und beschließt, Skulduggerys Partnerin zu werden.
Von da an begibt sich das ungleiche Team in die seltsame und häufig recht gefährliche Welt der Magie. Es gibt genretypisch einen bösen Zauberer der „alte Götter“ (aka Die Gesichtslosen) heraufbeschwören möchte, für die wir Menschen nur eine auszurottende Plage sind, einen „weisen“ Magierrat, der sich ziemlich dümmlich anstellt und auch sonst vielerlei interessante Sachen zu entdecken. Und ja – um kein Klischee auszulassen schreibt der Autor der jungen Dame auch noch eine besondere Abstammung auf den Leib. Habe ich schon erwähnt, dass die Gesichtslosen sehr stark an HP Lovecrafts Cthulu-Zyklus erinnern? Zumindest wird diese Inspiration nicht geheim gehalten, sondern von den Charakteren sogar offen besprochen.

DER ERZÄHLSTIL:

Ich muss sagen, mir gefällt es wie Derek Landy seine Szenen aufbaut und Spannung erzeugt. Der absurde Humor blitzt immer wieder zwischen den Zeilen auf und fühlt sich für mich zu keiner Zeit übertrieben an. Die Handlung an sich beginnt ziemlich schnell (in Sinne von – man wird schnell in die Handlung hineingezogen ohne lange Vorreden) und lässt im Laufe des Buches eigentlich nie wirklich nach. Die Geschichte ist in der 3. Form erzählt und nutzt eine sehr milde Form des auktorialen Erzählstils. Das Erzähler „Ich“ weiß definitiv mehr über die Welt, Vergangenheit und Zukunft als die Charaktere, drängt sich aber nie unangenehm in den Vordergrund (mir ist eigentlich nur eine Stelle im Stil von „Oh, wenn unsere Helden nur wüssten, was gleich passieren wird…“ Im Gedächtnis geblieben). Alles in allem liest sich das Buch sehr leicht. Man merkt, dass es für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 gedacht ist.

DIE HANDELNDEN:

Stephanie selbst ist ein wenig ambivalent, da sie mit einigen Stereotypen belegt wurde. Es ist fast schon übertrieben wie sie als „anders“ und „seltsam“ beschrieben wird. Darüber hinaus ist sie ziemlich stur, bringt damit Skulduggery in Schwierigkeiten, hilft ihm aber auch immer wieder genau mit dieser Eigenschaft. Vielleicht ist sie ein bisschen zu schlau – ich persönlich bevorzuge meine Protagonisten ein wenig realistischer (zum Beispiel hat es praktisch nie Konsequenzen, wenn sie Mist baut – irgendwie endet es immer zu ihrem Vorteil). Mit bestimmten Aspekten ihrer Persönlichkeit kann ich mich aber sehr gut identifizieren. Alles in allem mag ich sie und bin schon sehr gespannt, wie sie sich über die Serie weiterentwickelt - sie hat definitiv großes Potential eine dunklere Seite ihrer Persönlichkeit zu entwickeln. 

Skulduggery selber ist ziemlich genial. Ja klar, auch dieser Charakter ist ziemlich überzogen in der Hinsicht, dass er auch nichts wirklich „falsch“ machen kann – egal was passiert, mit einem lockeren Spruch und etwas Magie kriegt er alles hin. Genau der Typ Actionheld, der einem Foltermeister in die Augen sieht und grinsend fragt „Ist das schon alles?“ Außerdem hat der Charakter eine sehr interessante Hintergrundgeschichte, die von sehr witzig (Beispiel: Skulduggerys Schädel ist nicht wirklich sein eigener … mehr will ich hier aber nicht verraten) bis tragisch reicht. Er kommt durchaus facettenreich daher und für die weiteren Bücher ist noch viel Potential vorhanden seinen Hintergrund auszubauen bzw. Geschichten auf diesem Fundament zu errichten. 

Der „Oberbösewicht“ der Geschichte, ein Mann namens Nefarian Serpine (dieser Name, oh dieser Name), ist leider extrem eindimensional geraten. Wo kommt er her? Wie wurde er so? Hatte er ein Leben, bevor er böse wurde? Auf diese Fragen bekommt der Leser nicht einmal im Ansatz eine Antwort. Herr Serpine hat nur ein einziges Ziel und selbst das ist eigentlich ziemlich unlogisch, wenn man länger darüber nachdenkt. Aber zumindest ist er unterhaltsam und es ist moralisch unbedenklich, ihm ein grausiges Ende zu wünschen.

MEIN FAZIT:

Skulduggery Pleasant gehört sicher nicht in den Olymp der Literatur, nicht einmal der reinen Unterhaltungsliteratur. Zum Genre der phantastischen Literatur leistet das Werk nicht wirklich einen neuen Beitrag, vermag aber viele ältere Elemente geschickt zu verbinden (die Vorstellung, dass Namen einem Macht über eine Person verleihen – weshalb alle Magier eine Art Künstlernamen führen um ihre echten Namen zu schützen; die Idee von verschiedenen Formen der Magie; Alte Götter die einst besiegt wurden und jetzt auf ihre Rückkehr warten; ein Krieg zwischen Magiern, …).
Die Handlung ist fast von Beginn an ziemlich vorhersehbar – keine der Storywendungen war wirklich unvorhersehbar. Das ist aber in diesem Fall kein Manko, denn das Buch tut genau das was es soll: Wunderbar unterhalten. Die Dialoge sind witzig, die Handlung schnell und ohne nennenswerte Leerläufe und die Charaktere allesamt ansprechend in den Rollen, die sie ausfüllen.  
Wer nach dem literarischen Gegenstück zu Popkornkino vom Feinsten sucht und Magie und Fantasy generell gerne mag, kann mit „Skulduggery Pleasant. Band 1. Der Gentleman mit der Feuerhand“ kaum falsch liegen. Ich hab die Folgebände (mittlerweile sind es insgesamt 7 Bände in der Serie) schon gekauft, diese allerdings im englischen Original. 


Wertung: 7 von 10 Punkten


Daten zum Buch (Quelle Amazon.de – Link zum Buch):

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (15. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785572689
ISBN-13: 978-3785572689
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3,2 cm

Donnerstag, 12. April 2012

Buchvorstellung auf Darkerradio "Flyer"!

Wie schon vorher auf dem Blog angekündigt, wird mein Roman "Die Katze und das Projekt Omega" auf Darkerradio am 07.05.2012 in der Sendung "Im Zwielicht mit Marcel" vorgestellt werden - darüberhinaus liest Marcel höchst persönlich einen Abschnitt! Und dazu wird noch ein Buch verlost!

Hier der aktuelle Flyer (für volle Größe einfach draufklicken)- ich hoffe viele von euch werden dabei sein!

Mittwoch, 11. April 2012

Impressionen zu "Die Katze und das Projekt Omega"

Es ist mir ein ganz besonderes Vergnügen meinen Lesern heute zwei Bilder meiner Partnerin Maja Vallazza vorzustellen. Wer diesem Blog schon etwas länger folgt (oder vielleicht sogar meinen neu erschienen Roman " Die Katze und das Projekt Omega" gelesen hat) wird wissen, dass Anthony und Miranda die Protagonisten meines Mystery-Thrillers sind - und genau diese beiden Herrschaften hat Maja zu Papier gebracht.

Das erste Bild zeigt Miranda im Vordergrund. Im unteren Teil sieht man Anthony von hinten sowie Miranda, die über die Skyline der Stadt blickt - im Arm hält sie die Katze (ja, DIESE Katze).


Das zweite Bild stellt Anthony dar, in all seiner heruntergekommenen Glorie - als Bleistiftskizze. Ich finde die schlichten Grauschattierungen unterstreichen Anthonys Persönlichkeit zu Beginn der Geschichte (vor allem in Kapitel 1 "Der Verlorene").



Weitere Bild zu diesem und anderen Texten werden mit Sicherheit folgen :)